
"Aus unserer Sicht ist der endlich gebrochene Aufwärtstrend der CSV das wichtigste Signal dieser Studie."Die rechte "linke" Interpretation von Umfragen erschließt sich jedoch nur dem,...
"der von Parteipolitik etwas versteht"Die wahre Stärke eines gelungenen Meinungsartikels liegt für den Autor aber darin, ganz einfache Sachverhalte ganz besonders kompliziert auszudrücken:
"Warum sollten die drei 'austauschbaren' CSV-Koalitionäre nicht, in Anbetracht des Trends, der ja summa summarum gegen die orangefarben getarnten Schwarzen spricht, die doppelte Tatsache verdrängen, dass sie, zusammen, laut Umfrage, keines ihrer addierten 29 Mandate verlören?"Zwei mal Drei macht Vier widdewiddewitt und Drei macht Neune...
"Dass sie, zusammen, wenn sie denn auf die Gewinnerstraße träten, das politische Recht hätten, einer Verlierer-CSV die Macht abzustreiten? Damit endlich auch in Luxemburg probiert würde, was die Demokratie kann: Goliath down, David up? (...)
Was wäre denn, wenn die Luxemburger Kumpanen der Wegbereiter des europäischen Niedergangs (solche sind, objektiv betrachtet, die gegenwärtigen Machthaber in der Union, und in den meisten EU-Staaten sowie im EU-Parlament und in der EU-Kommission sind es Christdemokraten) für eine vernünftige Zeitspanne in die Opposition geschickt würden, bei der nächsten Gelegenheit?"Und nochmal, ganz einfache Dinge äußerst umständlich formuliert:
"Damit diese Fast-Utopie in den Raum des denkbar Möglichen einträte, müsste die LSAP, welche gegenwärtig nicht mehr 21 oder 17, oder 14, oder 13, sondern 11 Sitze auf die Waage brächte, den Wink mat der Scheierpaart verstehen, welcher die Tageblatt-TNS-Ilres-Umfrage ist."So soll es ja auch sein: Journalismus als "Wink mat der Scheierpaart"...
"Ihre Vordenker sollten, anstatt über die Kritik aus dem Gewerkschaftslager zu lamentieren, den Schlussstrich unter die Jahre ihrer unnützen Kompromissionen ziehen.""duden.de": "Die Suche nach 'Kompromission' lieferte 0 Treffer";
Falsche "Französismen" nicht inklusive.
"Eine linke Partei wie die LSAP verliert ihre Identität, wenn sie hilft, den gängigen Kapitalismus in dessen Interesse zu verwalten. Ihr erster Auftrag, wie der ihrer Schwesterparteien, deren genereller Niedergang in Europa uns erschreckt, besteht darin, den Kapitalismus sozialgerecht zu reformieren. Dafür suche sie Alliierte. Dafür, dafür gäbe es solche zuhaus und zuhauf."Nur blöd, dass diese "zuhauf" auftretenden Alliierten des Sozialismus bisher nicht wirklich im europäischen Parteiensystem "zuhaus" sind. Denn nach der vulgärsozialistischen Logik des Autors kommen für den immerwährenden "Auftrag" der Guten im Kampf gegen das Böse ja weder "Schwarz" noch "Blau", "Grün", "Gelb", "Orange" oder sonstwas in Frage. Keine "Kompromissionen"!
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