12.06.2011

"Privat" in Sorge (2)

Schon seit mehreren Wochen berichtet "Privat" immer wieder genüsslich-geschmacklos über die "Gewichtsprobleme" der Großherzogin Maria Teresa; natürlich nur aus purer "Sorge".

Wie nett und sympathisch sich das dann anhört, wenn eine Boulevardzeitung sich Sorgen um die Figur eines Mitglieds unser Großherzoglichen Familie macht, zeigt "Privat" nun wieder in:

"Figur-Alarm! Prinzessin Alexandra ähnelt immer mehr ihrer Mutter"

"Wie die Mutter, so die Tochter"; so würde es "Privat" gerne sehen. Dabei macht man sich noch nicht mal die Mühe, einen eigenen Text für den neuesten "Figur-Alarm" zu verfassen, sondern übernimmt nahezu eins zu eins die Beschreibung der Großherzogin aus einem früheren Beitrag:
"Ihr Gesicht ist runder, sie hat zugelegt und die Oberarme und Oberschenkel sind fleischiger geworden"
Zum Vergleich der Artikel über Großherzogin Maria Teresa vom Februar
("Maria-Teresa immer dicker. Ist Krankheit schuld?"):
"Die Oberarme sind fleischig. Ihre einst schöne Taille ist komplett verschwunden. Oberkörper, Hüfte und Beinpartie bilden inzwischen eine Linie. Po und Oberschenkel sind massig."
Wem diese Form von anatomisch-ausziehendem "Journalismus" noch nicht erbärmlich genug ist, wird wieder einmal auf die Printausgabe des "Privat"-"Society"-Ablegers "Promi" vertröstet:
"Alexandra nähert sich mit ihrer Figur immer mehr ihrer Mutter Großherzogin Maria Teresa an – und dies mit erst 20 Jahren.
Warum dem so ist und was Alexandra jetzt tun muss und tut, steht in der brandneuen 'Promi' 95"
Siehe auch die wohl aus tief empfundener Sorge vorgenommene Stilberatung von "Privat": "Die Großherzogin braucht dringend einen Style-Berater"

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